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Arabisch
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Arabisch – Deutsch
Deutsch – Arabisch
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Eisenmann Übersetzungsteam bietet Fachübersetzungen in die arabische Sprache und aus dem Arabischen durch Muttersprachler-Übersetzer für sämtliche Fachgebiete an: Wirtschaft, Recht, Technik, Medizin, Werbetexte, EDV, etc.
Die Palette reicht von Wirtschaftsübersetzungen über juristische Übersetzungen und Technikübersetzungen bis zu Werbetexten, Internetseiten, Zeugnissen, Urkunden.
Sämtliche Texte werden durch erfahrene, fachkundige Übersetzer in die jeweils eigene Muttersprache (Arabisch bzw. Deutsch) übersetzt (Muttersprachler- oder Native Speaker-Prinzip).
Zur Geschichte der arabischen Sprache
Die arabische Sprache umfasst eine Vielzahl verschiedener Sprachformen, die in den letzten 1500 Jahren gesprochen wurden und auch heute noch gesprochen werden. All diese Sprachformen werden vor
allem durch den Islam und insbesondere den Koran zu einer Sprache verbunden. Die Sprache des Korans, das klassische Hocharabisch, hat sich ausgehend vom Zentrum der arabischen Halbinsel, dem Hedschas, im
Zuge der islamischen Eroberungen über den ganzen vorderen Orient verbreitet. In den 90er Jahren des 7. Jahrhunderts erhob Kalif Abd al-Malik diese Form der arabischen Sprache zur offiziellen
Verwaltungssprache des islamischen Reiches.
Verbreitung der arabischen Sprache
Die arabische Sprache gehört zum semitischen Zweig der afro-asiatischen Sprachfamilie und wird von etwa 250 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Außer in Arabien ist es
Amtssprache in folgenden Ländern: Ägypten, Algerien, Dschibuti, Eritrea, Bahrain, Irak, Israel, Jemen, Komoren, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Libyen, Marokko, Mauretanien, Oman, Palästinensische
Autonomiegebiete, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Syrien, Tschad, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate.
Arabisch ist zudem eine der sechs offiziellen Sprachen der Vereinten Nationen.
Dialekte
Die einzelnen in den verschiedenen Ländern gesprochenen arabischen Dialekte unterscheiden sich mitunter so stark voneinander, dass sie oft gegenseitig nur schwer oder gar nicht verständlich
sind. So werden beispielsweise algerische Filme zum Teil hocharabisch untertitelt, wenn sie in den Golfstaaten ausgestrahlt werden.
Heute wird das klassische Hocharabisch von niemandem mehr als Muttersprache gesprochen, sondern lediglich – mit verändertem Wortschatz – als geschriebene Hochsprache benutzt, in der nahezu
alle Bücher und Zeitungen erscheinen (mit Ausnahme von Tunesien, Marokko und Algerien, wo Französisch und Arabisch den gleichen Status inne haben). In den anderen arabischen Ländern bedient man sich
aufgrund des fehlenden Wortschatzes im Arabischen im wissenschaftlich-technischen Bereich oftmals der englischen Sprache.
Bei offiziellen Anlässen und im Fernsehen und Rundfunk wird diese eigentlich nur als Schriftsprache vorgesehene moderne Form des Hocharabischen oftmals auch mündlich verwendet. Das moderne
Arabisch unterscheidet sich vom klassischen Arabisch vor allem in der Aussprache und dem Wortschatz und – je nach Bildungsgrad des Sprechers – auch in der Grammatik.
Die Frage, ob Hocharabisch als moderne Standardsprache zu betrachten ist, ist sehr umstritten. Generell fehlt es dem modernen Hocharabisch noch weitestgehend an einem einheitlichen
Wortschatz für eine Vielzahl von Dingen der modernen Welt und am Fachwortschatz für viele wissenschaftlich-technischen Gebiete. Zudem wird das moderne Hocharabisch in den arabischsprachigen Ländern kaum
als Mittel zur mündlichen Kommunikation verwendet.
Allerdings hat das gesprochene Hocharabisch gerade in jüngster Zeit an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt dem Fernsehsender Aljazeera in Katar zu verdanken, der
lebendige Diskussionen von Sprechern aus allen Teilen der arabischsprachigen Welt ausstrahlt, die sich um die Verwendung einer dem Hocharabischen nahe kommenden Sprache bemühen.
Dennoch gilt der gesprochene Kairoer Dialekt des Arabischen aufgrund der dominierenden ägyptischen Film- und Fernsehindustrie (u.a. bedingt durch die ägyptische Bevölkerungszahl) in der
arabischen Welt als allgemein verständlich. Auch ist es unüblich, Unterhaltungsfilme auf hocharabisch zu drehen, da diese Sprache eher ernsten Themen wie den Rundfunk- und Fernsehnachrichten, religiösen
Sendungen und Gottesdiensten vorbehalten ist.
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