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Polnisch
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Polnisch – Deutsch
Deutsch – Polnisch
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Eisenmann Übersetzungsteam bietet Fachübersetzungen in die polnische Sprache und aus dem Polnischen durch Muttersprachler-Übersetzer für sämtliche Fachgebiete an: Wirtschaft, Recht, Technik, Medizin, Werbetexte, EDV, etc.
Die Palette reicht von Wirtschaftsübersetzungen über juristische Übersetzungen und Technikübersetzungen bis zu Werbetexten, Internetseiten, Zeugnissen, Urkunden.
Sämtliche Texte werden durch erfahrene, fachkundige Übersetzer in die jeweils eigene Muttersprache (Polnisch bzw. Deutsch) übersetzt (Muttersprachler- oder Native Speaker-Prinzip).
Verbreitung der polnischen Sprache
Polnisch ist die Landes- und offizielle Amtssprache Polens und wird von ca. 60 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Dazu gehören unter anderem große polnische Minderheiten in
Litauen, Weißrussland, der Ukraine, in Russland und den anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion, in Tschechien, aber auch in den USA, in Kanada, Deutschland und Frankreich.
Die polnische Sprache (poln. jezyk polski) gehört zu den westslawischen Sprachen, einer Untergruppe der indoeuropäischen Sprachfamilie, und ist eng verwandt mit dem
Tschechischen,
Tschechischen,
dem dem
Slowakischen
Slowakischen
und dem Sorbischen.
Es gibt mehrere polnische Dialekte, dazu gehören Kleinpolnisch (Südostpolen mit Krakau), Schlesisch (im Südwesten), Masowisch (Nordostpolen mit Warschau) und Großpolnisch (im Norden und Westen). Das
Kasubische (im Norden) wird insbesondere in der Literatur zwar oftmals als Dialekt bezeichnet, tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um eine eigenständige westslawische Sprache.
Zur Geschichte der polnischen Sprache
Was die Geschichte des Polnischen anbelangt, so stammen die ältesten uns bekannten Belege polnischer Sprache und Schrift in etwa aus dem 12. Jahrhundert. Dabei handelt es sich um Namen und Glossen in
lateinischen Schriftstücken, beispielsweise in „Der Bulle von Gnesen“ von Papst Innozenz II. aus dem Jahre 1136.
In späterer Zeit wurden auch sehr viele religiöse Texte aus dem Lateinischen ins Polnische übertragen und im 15. Jahrhundert wurde der frühere Einfluss des Tschechischen allmählich zurückgedrängt, und
das Schriftpolnische konnte sich weitestgehend vom Lateinischen emanzipieren. Bis ins 16. Jahrhundert wurde die polnische Sprache überwiegend von Geistlichen geschrieben, danach verbreitete es sich aber
auch zusehends im Adel und im Bürgertum. Im Laufe des 16. Jahrhunderts entwickelte sich die moderne polnische Literatursprache basierend auf den in der Region von Poznan (im Westen Polens) gesprochenen
Dialekten. Beispiele für Schriften aus dieser Zeit sind die Eulenspiegelliteratur und die Prosa von Mikolaj Rej.
Das Polnische hatte in der Vergangenheit die Tendenz, aus dem Altschechischen, dem Mittelhochdeutschen und dem Lateinischen stammende Lehnwörter zu übernehmen; heutzutage stammen Lehnwörter im Polnischen
allerdings hauptsächlich aus dem Ukrainischen, Weißrussischen, Deutschen, Französischen und Englischen.
Besonderheiten des Polnischen
Das polnische Lautsystem besteht aus 6 Vokalen und 34 Konsonanten, die in einem veränderten, an die phonetischen Erfordernisse des Polnischen angepassten lateinischen Alphabet wiedergegeben werden.
Ein besonderes Merkmal des Polnischen ist das „I“, das ähnlich dem englischen w ausgesprochen wird. Die Unterscheidung zwischen langen und kurzen Vokalen ging im Laufe der Entwicklungsgeschichte des
Polnischen verloren und der Wortakzent festigte sich auf der letzten Silbe. Als einzige slawische Sprache verfügt das Polnische über nasalierte Vokale (a und e), die sich aus den altslawischen
Nasalvokalen entwickelt haben.
Wie in fast allen slawischen Sprachen ist auch im Polnischen der ursprünglich vorhandene sogenannte Dual verloren gegangen, so dass die polnische Sprache heute nur noch über einen Singular und einen
Plural verfügt. Der Singular hat drei Genera, Maskulinum, Femininum und Neutrum, während im Plural noch eine weitere, auf männliche Personen beschränkte Kategorie hinzukommt, die von der allgemeinen
Pluralform für Belebtes und Unbelebtes unterschieden wird.
Die polnische Sprache hat das altslawische Kasussystem beibehalten und unterscheidet somit sechs Fälle für Substantive, Pronomen und Adjektive und einen siebten Kasus, den in der direkten Anrede
verwendeten Vokativ für Substantive und Pronomen. Die Flexion der Verben erfolgt im Polnischen nach Person, Numerus und Genus. Durch die Aufgabe der drei ursprünglichen Tempora – Aorist, Imperfekt und
Plusquamperfekt – kam es zu einer Vereinfachung des polnischen Tempussystems. Im modernen Polnisch ist das so genannte slawische Perfekt die einzige in der Alltagssprache verwendete Vergangenheitsform.
Allgemein ist zu sagen, dass die polnische Sprache im Verhältnis zu anderen Sprachen eine sehr freie Wortstellung hat.
Insbesondere durch die Aufnahme Polens in die Europäische Union am 1. Mai 2004 und die damit einhergehende Eröffnung des polnischen Marktes für westliche Staaten hat sich der Stellenwert der polnischen
Sprache enorm erhöht.
und dem Sorbischen.
Es gibt mehrere polnische Dialekte, dazu gehören Kleinpolnisch (Südostpolen mit Krakau), Schlesisch (im Südwesten), Masowisch (Nordostpolen mit Warschau) und Großpolnisch (im Norden und
Westen). Das Kasubische (im Norden) wird insbesondere in der Literatur zwar oftmals als Dialekt bezeichnet, tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um eine eigenständige westslawische Sprache.
Zur Geschichte der polnischen Sprache
Was die Geschichte des Polnischen anbelangt, so stammen die ältesten uns bekannten Belege polnischer Sprache und Schrift in etwa aus dem 12. Jahrhundert. Dabei handelt es sich um Namen und
Glossen in lateinischen Schriftstücken, beispielsweise in „Der Bulle von Gnesen“ von Papst Innozenz II. aus dem Jahre 1136.
In späterer Zeit wurden auch sehr viele religiöse Texte aus dem Lateinischen ins Polnische übertragen und im 15. Jahrhundert wurde der frühere Einfluss des Tschechischen allmählich
zurückgedrängt, und das Schriftpolnische konnte sich weitestgehend vom Lateinischen emanzipieren. Bis ins 16. Jahrhundert wurde die polnische Sprache überwiegend von Geistlichen geschrieben, danach
verbreitete es sich aber auch zusehends im Adel und im Bürgertum. Im Laufe des 16. Jahrhunderts entwickelte sich die moderne polnische Literatursprache basierend auf den in der Region von Poznan (im
Westen Polens) gesprochenen Dialekten. Beispiele für Schriften aus dieser Zeit sind die Eulenspiegelliteratur und die Prosa von Mikolaj Rej.
Das Polnische hatte in der Vergangenheit die Tendenz, aus dem Altschechischen, dem Mittelhochdeutschen und dem Lateinischen stammende Lehnwörter zu übernehmen; heutzutage stammen Lehnwörter
im Polnischen allerdings hauptsächlich aus dem Ukrainischen, Weißrussischen, Deutschen, Französischen und Englischen.
Besonderheiten des Polnischen
Das polnische Lautsystem besteht aus 6 Vokalen und 34 Konsonanten, die in einem veränderten, an die phonetischen Erfordernisse des Polnischen angepassten lateinischen Alphabet wiedergegeben
werden.
Ein besonderes Merkmal des Polnischen ist das „I“, das ähnlich dem englischen w ausgesprochen wird. Die Unterscheidung zwischen langen und kurzen Vokalen ging im Laufe der
Entwicklungsgeschichte des Polnischen verloren und der Wortakzent festigte sich auf der letzten Silbe. Als einzige slawische Sprache verfügt das Polnische über nasalierte Vokale (a und e), die sich aus
den altslawischen Nasalvokalen entwickelt haben.
Wie in fast allen slawischen Sprachen ist auch im Polnischen der ursprünglich vorhandene sogenannte Dual verloren gegangen, so dass die polnische Sprache heute nur noch über einen Singular
und einen Plural verfügt. Der Singular hat drei Genera, Maskulinum, Femininum und Neutrum, während im Plural noch eine weitere, auf männliche Personen beschränkte Kategorie hinzukommt, die von der
allgemeinen Pluralform für Belebtes und Unbelebtes unterschieden wird.
Die polnische Sprache hat das altslawische Kasussystem beibehalten und unterscheidet somit sechs Fälle für Substantive, Pronomen und Adjektive und einen siebten Kasus, den in der direkten
Anrede verwendeten Vokativ für Substantive und Pronomen. Die Flexion der Verben erfolgt im Polnischen nach Person, Numerus und Genus. Durch die Aufgabe der drei ursprünglichen Tempora – Aorist, Imperfekt
und Plusquamperfekt – kam es zu einer Vereinfachung des polnischen Tempussystems. Im modernen Polnisch ist das so genannte slawische Perfekt die einzige in der Alltagssprache verwendete
Vergangenheitsform.
Allgemein ist zu sagen, dass die polnische Sprache im Verhältnis zu anderen Sprachen eine sehr freie Wortstellung hat.
Insbesondere durch die Aufnahme Polens in die Europäische Union am 1. Mai 2004 und die damit einhergehende Eröffnung des polnischen Marktes für westliche Staaten hat sich der Stellenwert der
polnischen Sprache enorm erhöht.
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