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Übersetzungen durch Fachübersetzer in Recht, Medizin, Technik

Tschechisch

Sprachrichtungen für Übersetzungen:

  • Tschechisch – Deutsch
  • Deutsch – Tschechisch
  • Englisch – Tschechisch
  • Tschechisch – Englisch

Eisenmann Übersetzungsteam bietet Fachübersetzungen in die tschechische Sprache und aus dem Tschechischen durch Muttersprachler-Übersetzer für sämtliche Fachgebiete an: Wirtschaft, Recht, Technik, Medizin, Werbetexte, EDV, etc.

Die Palette reicht von Wirtschaftsübersetzungen über juristische Übersetzungen und Technikübersetzungen bis zu Werbetexten, Internetseiten, Zeugnissen, Urkunden.

Sämtliche Texte werden durch erfahrene, fachkundige Übersetzer in die jeweils eigene Muttersprache (Tschechisch bzw. Deutsch) übersetzt (Muttersprachler- oder Native Speaker-Prinzip).

Verbreitung der tschechischen Sprache

Die tschechische Sprache stammt aus dem westslawischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie und wird von etwa 12 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Die meisten dieser Muttersprachler – ca. 10 Millionen davon - leben in Tschechien, wo Tschechisch auch offizielle Amtssprache ist, in angrenzenden Ländern (z.B. der Slowakei), den USA, Kanada, Westeuropa und Australien wird Tschechisch ebenfalls von kleineren Minderheiten gesprochen.

Seit dem 1. Mai 2004 ist Tschechisch auch eine offizielle Amtssprache der EU.

Die tschechische Aussprache gilt als kompliziert, da im Tschechischen Zischlaute verwendet werden und die Aussprache des ‚r’ schwierig ist, außerdem können „r“ und „l“ eigene Silben bilden.

Besonderheiten der tschechischen Sprache

Tschechisch und Slowakisch lassen sich in der Schriftsprache am einfachsten durch den Buchstaben ‚r’ unterscheiden, den es nur im Tschechischen gibt. Beide Sprachen sind gegenseitig gut verständlich. Dieses „r“ stammt ursprünglich aus dem Obersorbischen und wird heute nach t wie „tsch“ oder „c“, ansonsten wie „sch“ ausgesprochen.

Was die Grammatik anbelangt, so ist Tschechisch eine stark reflektierende Sprache, die über sieben grammatische Fälle (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Instrumental, Lokativ, Vokativ) verfügt. Die Deklinierung und Konjugation im Tschechischen erfolgt mit Hilfe von Endungen (und/oder kleinen Änderungen im Stamm), deren Bildung sehr vielfältig und oftmals unregelmäßig und somit schwer erlernbar ist.

Die tschechische Sprache wird mit dem lateinischen Alphabet geschrieben, benutzt allerdings zur Wiedergabe der tschechischen Laute diakritische Zeichen wie zum Beispiel Š, ý und Ch. Diese Zeichen werden in der tschechischen Sprache als eigenständige Buchstaben behandelt, so dass das tschechische Alphabet insgesamt aus 34 anstelle von 26 Buchstaben besteht.

Es gibt im Tschechischen kurze und lange Vokale; ferner können die Konsonanten r, l und m – wie eingangs schon erwähnt – Silben bilden, so dass man den Eindruck gewinnt, im Tschechischen gäbe es Wörter, die nur aus Konsonanten bestehen (z.B. blb => Idiot). Auch unterscheidet das Tschechische – ebenso wie das Russische und andere slawische Sprachen – zwischen sogenannten harten, neutralen und weichen Konsonanten.

Die tschechische Sprache verfügt selbstverständlich auch über verschiedene Mundarten, die allerdings sowohl in der Aussprache als auch in der Grammatik sehr stark von dem bei offiziellen Anlässen gesprochenen Hochtschechisch (Schriftform) abweichen.

Außerdem gibt es im Tschechischen einige Lehnwörter deutschen Ursprungs, ebenso wie es in der deutschen Sprache Wörter gibt, die ursprünglich aus dem Tschechischen stammen. Beispiele für Wörter im Deutschen, die aus dem Tschechischen entlehnt wurden, sind z.B. Pistole (ursprüngliche Bedeutung: Pfeife, Rohr – abgeleitet von der in den Hussitenkriegen verwendeten Bezeichnung für Feuerwaffen) und Roboter (ursprünglich künstliche Menschen in Karel Capeks sozialutopischem Drama R.U.R. von 1921). Lehnwörter im Tschechischen, die ursprünglich aus dem Deutschen stammen, sind z.B. kšeft (ursprünglich aus Bayern für Gesicht oder Geschäft) und die umgangssprachlichen Wörter švindlovat, (schwindeln), vartovat (warten) und maširovat (marschieren).

Insbesondere durch die Aufnahme Tschechiens in die Europäische Union am 1. Mai 2004 gewinnt die tschechische Sprache zunehmend an Bedeutung. Nicht nur auf politischer Ebene wird Tschechisch als Kommunikationsmittel immer häufiger gebraucht, sondern auch von vielen westlichen Unternehmern, die sich in erhöhtem Maß für den tschechischen Markt interessieren. Mittlerweile gibt es sogar Universitäten in Deutschland, die Diplom-Dolmetscher und Diplom-Übersetzer für die tschechische Sprache ausbilden, woran sich deutlich die zunehmende Frequentierung des Tschechischen erkennen lässt.

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