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Chinesisch
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Eisenmann Übersetzungsteam bietet Fachübersetzungen in die Chinesische Sprache und aus dem Chinesischen durch Muttersprachler-Übersetzer für sämtliche Fachgebiete an: Wirtschaft, Recht, Technik, Medizin, Werbetexte, EDV, etc.
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Zur Geschichte der chinesischen Sprache
Die chinesische Sprache ist eine Untergruppe der sino-tibetischen Sprachen und gleichzeitig das bedeutendste Mitglied dieser Sprachfamilie.
Chinesisch war durch seine weite Ausbreitung und die fast drei Jahrtausende lange Entwicklungsgeschichte so vielen äußeren Einflüssen ausgesetzt, dass sich vermutlich mehrere Sprachen hinter
der chinesischen Sprache verbergen. Chinesisch ist keine Einzelsprache, sondern in verschiedene „Dialekte“ untergliedert, die sich allerdings voneinander mindestens ebenso so stark unterscheiden wie
beispielsweise die verschiedenen romanischen Sprachen. Daher sprechen manche Linguisten lieber von den „sinitischen Sprachen“, in der Linguistik ist das Chinesische als eine Gruppe bestehend aus sechs
Sprachen mittlerweile anerkannt.
In der Tat ist die Verständigung zwischen einem Sprecher des Mandarin-Chinesisch und z.B. einem Kantonesen nahezu unmöglich. Die einzige Kommunikationsmöglichkeit besteht über die chinesische Hochsprache Pŭtōnghuą und die in ganz China verwendete chinesische Schrift, die als logographische Schrift unabhängig von
der Aussprache verständlich ist. Auf regionaler Ebene kann es aufgrund des Einflusses der verschiedenen „Dialekte“ jedoch auch hier zu Variationen kommen.
Verbreitung
Weltweit gibt es heute schätzungsweise 1,2 Milliarden Menschen, die eine der vielen Varianten des Chinesischen als Muttersprache sprechen. Die meisten davon leben in China (Volksrepublik
China und Taiwan), aber auch in Indonesien, Singapur und Malaysia. In der Volksrepublik China, Taiwan und in Singapur ist Chinesisch die offizielle Amtssprache.
Das sogenannte Mandarin-Chinesisch (Běifānghuą = „Sprache des Nordens“) ist mit
850 Millionen Muttersprachlern die am weitesten verbreitete Variante des Chinesischen und gleichzeitig die meistgesprochenste Sprache überhaupt.
Neben dem Mandarin-Chinesisch unterscheidet man zwischen Gan (20 Millionen Sprecher), Hakka (30 Millionen Sprecher), Jinyu (45 Millionen Sprecher), Min Mei (10 Millionen Sprecher), Min Nan
(40 Millionen Sprecher), Wu (u.a. Shanghaiisch, ca. 77 Millionen Sprecher), Xiang (36 Millionen Sprecher) und Yue (Kantonesisch, mehr als 80 Millionen Sprecher).
Besonderheiten der chinesischen Sprache
Die chinesischen Sprachen gehören zu den so genannten isolierenden Sprachen, d.h. die Wörter werden nicht durch Deklination oder Konjugation verändert, sondern stehen als isolierte Einheiten
nebeneinander. Numerus, Kasus und Tempus werden nur in Fällen mit unklarem Kontext durch hinzugefügte kennzeichnende Worte ausgedrückt, geht der Gebrauch aus dem Kontext hervor, entfällt die
Kennzeichnung in der Regel.
Während im klassischen Chinesisch jede Silbe auch gleichzeitig ein Morphem ist, sind im modernen Chinesisch viele zwei- oder dreisilbige Worte nur noch theoretisch in mehrere Morpheme
zerlegbar, da sie durch ihren langen und häufigen Gebrauch in ihrer mehrsilbigen Form nicht mehr als zusammengesetzte Wörter empfunden werden.
Des Weiteren handelt es sich bei den chinesischen Sprachen um Tonsprachen, dass heißt, die Tonhöhe und deren Verlauf bei der Aussprache des Wortes sind bedeutungsunterscheidend. Die
unterschiedlichen Varianten des Chinesischen verfügen auch über eine unterschiedliche Anzahl von Tönen: Mandarin-Chinesisch hat 4-5 Töne, Wu (Shanghai-Dialekt) nur 2 ausgeprägte Töne, Kantonesisch (Yue –
wird in Guangdong und Hong Kong gesprochen) hat 6 Töne und Min Nan sogar 8.
Zusätzlich zu der chinesischen Schrift gibt es mittlerweile für das Mandarin-Chinesisch und für alle anderen chinesischen Sprachen jeweils eigene Romanisierungs-Systeme.
Die chinesische Sprache hatte einen enormen Einfluss auf die Entwicklung anderer asiatischer Sprachen, insbesondere auf Koreanisch, Japanisch und Vietnamesisch.
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