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Vietnamesisch
Sprachrichtungen für Übersetzungen:
Vietnamesisch – Deutsch
Deutsch – Vietnamesisch
Vietnamesisch – Englisch
Eisenmann Übersetzungsteam bietet Fachübersetzungen in die vietnamesische Sprache und aus dem Vietnamesischen durch Übersetzer für folgende Fachgebiete an: Wirtschaft und Recht.
Die Palette umfasst Wirtschaftsübersetzungen, juristische Übersetzungen und Zeugnisse sowie Urkunden.
Sämtliche Texte werden durch erfahrene, fachkundige Übersetzer möglichst
in die jeweils eigene Muttersprache (Vietnamesisch bzw. Deutsch) übersetzt (Muttersprachler- oder Native Speaker-Prinzip).
Zur Geschichte der vietnamesischen Sprache
Die Geschichte der vietnamesischen Sprache ist nicht eindeutig geklärt, genauso wenig sind sich die Sprachwissenschaftler über die Zuordnung der Sprache einig.
Vietnamesisch ist Amtssprache in Vietnam, wo es von allen Einwohnern gesprochen wird, also rund 72 Millionen Menschen. Hinzu kommen die 2 bis 3 Millionen Emigranten, die in Polen, Deutschland,
Kanada, Australien und den USA leben.
Die vietnamesische Sprache gehört zu den austroasiatischen Sprachen, innerhalb derer sie den Mon-Khmer Sprachen zugeordnet wird. Damit wird die vietnamesische Sprache den Nicht-Tonsprachen
zugeordnet, obwohl es eine tonale Sprache ist. Dies beruht auf der Theorie, dass Vietnamesisch ursprünglich eine nicht-tonale Sprache war, bei der sich im Laufe der Zeit 6 Töne herausbildeten, die dann
übernommen wurden.
Laut einer Theorie der Sprachwissenschaft gab es früher eine Art Proto-Vietnamesisch, das Ähnlichkeit zu den anderen Sprachen der gleichen Sprachfamilie hatte. Erst im Laufe der Zeit
entwickelte sich das Vietnamesische weiter und nahm Eigenschaften der Sprachen der Thaifamilie auf, also Tonalität und einen isolierender Sprachaufbau, bei dem durch die Satzstellung und nicht durch
Flexion die Bezüge näher bestimmt werden. Diese Entwicklung setzte im Norden des Landes ein, und breitete sich allmählich bis in den Süden aus.
Während der darauffolgenden 1000-jährigen Herrschaft durch die Chinesen bildetet sich eine Art Sino-Vietnamesisch heraus, das durch viele chinesische Lehnwörter gekennzeichnet war.
Nach Ende der chinesischen Herrschaftszeit entwickelte sich das Vietnamesische weiter, weg vom Chinesischen und hin zu den romanischen Sprachen. Das sich ausbildende Altvietnamesisch war noch geprägt vom chinesischen Schriftbild mit einigen Abänderungen, während das sich ab dem 17. Jahrhundert herausbildende Mittelvietnamesisch stark von der französischen Sprache beeinflusst war, verstärkt gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als Vietnam eine französische Kolonie und damit Französisch Amts- und Bildungssprache wurde.
Seit der Unabhängigkeit Vietnams wird in lateinischen Buchstaben mit Sonderzeichen geschrieben.
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